Training im Beet (26.4.2013)

Bei Karate ist der Weg das Ziel,
manchmal führt uns der Weg auch in den Gemüsegarten

Karatekas aus Wallerstädten zeigen sich zuversichtlich. Im Bauerngarten einer Hofreite in der Wallerstädter Hintergasse trafen sich am Samstag, den 26. April, pünktlich um 10:00 am Vormittag hauptsächlich junge „Karatekämpfer“ im Alter von 6 – 12 Jahren, um den nächsten Schritt auf dem Weg im Karate zu gehen: die Prüfung zum Gelb- und Orangegurt steht am Dienstag, den 6. Mai an. Diese Prüfung gilt es zu bestehen. Der ortsweiten (Wallerstädten) Lehrgangsausschreibung folgten 12 Teilnehmer – einer sogar aus Groß-Gerau.
Trainiert wurden sie von Kordian Machnacki. Worauf es beim Karate ankommt und weshalb es auch funktioniert, konnten die oft neugierigen Nachbarn der Hofreite an Ihren Fenstern bestaunen: pfeilschnelle Angriffe, geschmeidige Ausweichbewegungen und energische Gegenangriffe - das alles zeigten die Teilnehmer auf dem holprigen und nassen Rasen und sogar bei ge-
legentlichem
leichten Regen. Bald waren die ehemals weißen, frisch gewaschenen Karateanzüge grün-braun verschmutzt, die Teilnehmer spätestens am Nachmittag erschöpft und dennoch zufrieden.
Ursprünglich sollte dieser Lehrgang in der Sporthalle in Wallerstädten stattfinden, diese sei belegt hieß es von der Stadt-
verwaltung. Ein
Ausweichtermin war nicht zu finden, deshalb führte der Weg des Karate Do in Wallerstädten uns in den ehemaligen Gemüsegarten. Die Sporthalle stand derweil allerdings den ganzen Tag leer und unbenutzt da. Der Verein und die Teilnehmer danken den Eigentümern für die Nutzungsmöglichkeiten ihres Grundstücks und der Stadtverwaltung für die "gelungene wohlwollende" Unterstützung und Förderung des Karatesports in Wallerstädten.
Das regelmäßige Training findet ansonsten nicht im Beet, sondern im Mehrzweckraum der Sporthalle statt.
 

Ein Artikel ist im Darmstädter Echo hierzu erschienen http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/gross-gerau/Training-im-Gemuesegarten;art1253,4993225